Die Attraktionen

 

  Auf den Spuren der Geschichte in Angerburg (Węgorzewo) sind sicher sehenswert:

Die Pfarrkirche von St. Peter und Paul vom Anfang des XVII Jahrhunderts, ehemals evangelisch und seit 1945 katholisch. In der Kirche befinden sich viele Teile der ursprüng-lichen Innenausstattung.
 
Besonders beachtenswert sind: Barock Altar aus dem Jahre 1652 mit zahlreichen Skulpturen und Inschriften in Latein und Deutsch, die Kanzel vom Anfang des XVII. Jahrhunderts (umgebaut im XVIII. Jh.), zwei Beichtstühle (1696 und 1715) und die älteste Orgel Masurens aus dem Jahre 1647 mit originellen Barockklang.  
  Das Volkskulturmuseum wurde 1991 eröffnet, während die Sammlungen seit 1969 gesammelt sind. Das sind Haushaltsgegenstände, Textilien, Trachten, Rituellzeichnungen, Keramik, Skulptur und Malerei. Die Exponate stammen aus dem Gebiet von Ermland und Masuren und von den mütterlichen Gebieten der gegenwärtigen Einwohner des Landes Seenplatte. Die Sammlungen sind in den Abteilungen: ethno-graphische, historisch-archäologische und wissen-schaftlich-unterrichte gesammelt.
Das Museum kümmert sich um Erhaltung der regionalen Traditionen in dem Bereich der ganzen Woiwodschaft, beschützt die Musik- und Tanz-Gruppen, organisiert Ausstellungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Der Ethnographische Park an Angerapp (Węgorapą), der sich im Volkskulturmuseum befindet. Man kann dort die Objekte der traditio-nellen, masurischen Bauwesen von achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert mit Expositionen der materiellen Kultur besichtigen.

Die dreiflügige Kreuzritterburg, gebaut Ende XIV. Jahrhunderts. Ehemals besaß sie drei Türme, Planken und Spitzen geschmückt.
 
 
  Leider wurde sie im Laufe der Jahrhunderte so oft umgestaltet, dass die heutige Form kaum mehr an mittelalterlichen Schlösser erinnert. 1845 zerfiel der letzte, aus der Ordenszeit stammende Giebel. Erst in den 80-er Jahren wurde die im Krieg zerstörte Burg wieder aufgebaut.

 

Wenn jemand in der Nähe von Angerburg (Węgorzewo) ist, muss er unbedingt sehen:
Der Palast von Lehndorff in Gross Steinort (Sztynort Duży), dessen Fundamente aus dem XVI. Jahrhundert stammen. Im Park und seiner Umgebung wachsen etwa 160 Eichen. Die ältesten von ihnen wurden um 1600 gepflanzt. Auf der Landzunge zwischen dem Steinorter See (jezioro Sztynorckie) und Labap See (jezioro Łabap) befinden sich die Grabruinen der Grafenfamilie.

 

 

  Der Masurische Kanal mit der Länge auf dem polnischen Gebiet von 22 km ist eine hydrotech-nische Merkwürdigkeit. Seine Aufgabe sollte unter anderem die Verbindung der anliegenden Seen mit der Ostsee sein. Seit 1862, wann die ersten Bau-pläne entstanden, trotz der vielmals wiederholten Versuche, wurde er nie vollgeendet. Er läuft von der Mauersee (Mamry), über den Rehsauer See (jezioro Rydzówka), bis zur russischen Grenze. Auf der pol-nischen Seite gibt es 5 Schleusen. Die interessant-esten sind: zwei in Fürstenau (Leśniewo) und eine in Guja.
Die Bunker.
Freunde von Militärgebäuden können (mit den Taschenlampen), die im Krieg nicht zerstörten Bunker vom Feldquartier des Oberkommandos des Heeres „Anna” in Mauerwald (Mamerki) und das Feldquartier von Heinrich Himmler in Possessern (Pozezdrze) besichtigen. Am bekanntesten in ganz Polen ist aber „die Wolfsschanze” - Hitlers Kriegs-quartier in Görlitz (Gierłoż) in der Nähe von Rasten-burg (Kętrzyn). Sie ist von Angerburg (Węgorzewo) etwa 40 km entfernt. Hier befinden sich über 80 verschiedenartige Objekte von vielseitiger Bestim-mung, darunter 7 Luftschutzbunker aus Stahlbeton.
 

 

  Die Wahlfahrtskirche in der Heiligen Linde
Wenn jemand beabsichtigt nach Görlitz (Gierłoż) zu fahren, soll er unbedingt den Ausflug verlängern, um die „Perle der Barockzeit” die Wahlfahrtskirche in der Heiligen Linde (Święta Lipka) zu sehen - ca. 55 km von Angerburg (Węgorzewo). Das bekannte Mariensanktuarium ist ein Touristen-Magnet, weil sie eine prächtige Innenausstattung aus dem 17. und 18 Jh. und auch eine Orgel mit beweglichen Figuren besitzt.
In der Touristensaison finden hier regelmäßig Orgelkonzerte statt.
 

 

Die Pyramiden.
Die Pyramiden gelten seit je als Symbol der Unster-blichkeit. Sie kommen nicht nur in Ägypten, sondern auch in Masuren vor. Im Ort Kleinangerpapp (Rapa), Gemeinde Benkheim (Banie Mazurskie) - etwa 24 km von Angerburg (Węgorzewo) wurde 1812 im Auftrag des Grafen Fahrenheit eine Grabstätte in der Form einer Pyramide nach dem Plan von Bartel Thorwaldsen errichtet. Es besteht eine Meinung, dass sie an einem Punkt steht, wo sich 3 Linien der sog. geomantischen Strahlung kreuzen, die einen positiven Einfluss auf den menschlichen Körper haben soll. In der Grabstätte ruhen die mumifizierten Leichen von sieben Mitglieder dieser Familie.
 
Außer den oben erwähnten Sehenswürdigkeiten sind noch sehenswert: die Gutshäuser in Neu Guja (Nowa Guja) und Trygort (Thiergarten), Schlossgebäude in Rudziszki (Raudingen) und Wenzken (Wiecki) und auch das Mausoleum der Familie Lefevre auf dem Friedhof in Rydzówka (Rehsau); ferner die Kirche in Wegielsztyn (Engelstein) und der Bismarckturm in Srokowo (Drengfurt).


Weitere Informationen kann man in dem Führer von Ryszard Karuzo finden, getitelt: „Die interessantesten Strecken der Ostmasuren und der Region von Suwalken” (Najciekawsze trasy Mazur Wschodnich i Suwalszczyzny).

Starostwo Powiatowe w Węgorzewie

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